Verkehrsunfall in OHZ

Welch Ironie. Gerade noch absolvierten zwei Kameraden das Fahrsicherheitstraining in Garlstedt, und nur wenig später, nämlich am 27. März 2008 kommt es zu einem Verkehrsunfall.

Dem Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges trifft hierbei aber keinerlei Schuld. Der Kamerad war auf der Rückkehr von einer Fahrt zur Feuerwehrtechnischen Zentrale, als ihm in Osterholz-Scharmbeck die Vorfahrt genommen wurde. Hierbei wurde das Fahrzeug seitlich von einem Geländewagen erfasst.

Der Fahrer des Fahrzeuges erlitt hierbei leichte Prellungen und Stauchungen, am Fahrzeug sind leichte bis mittelschwere Beschädigungen am Aufbau zu verzeichnen. Den Unterfahrschutz, sowie Teile des Radkastens und Rücklichts, wurden stark beschädigt. Weitere Lädierungen weist das Rolltor zum Geräteraum auf. Hier ist der Griff gebrochen und die Führungsschiene verbeult. Ferner weist auch der Aufbau darauf hin, leicht verzogen zu sein.


Für die Freiwillige Feuerwehr Heidberg ist somit die Einsatzbereitschaft vorerst beendet. Der Brandschutz wurde an die Nachbarwehr weitergegeben und weitere Schritte sind eingeleitet. So werden wir in Kürze unser TSF zum Aufbauhersteller Schmitz überführen, um dort die notwendigen Reperaturen durchführen zu lassen. Dort wird zudem gepüft, ob das Fahrwerk unversehrt geblieben ist, oder ob es auch da noch Reperaturbedarf gibt.



Nachtrag:

Damit wir weiterhin an unseren Geräten üben, den Dienstbetrieb wieder aufnehmen und an den Geräten künftig wie bisher Ausbildung betreiben können, haben wir uns einen kleinen PKW-Anhänger in das Gerätehaus gestellt, auf dem wir das nötigste verstaut haben, um mit den Gerätschaften ein wenig mobil zu bleiben.

Auf dem PKW-Anhänger findet die Tragkraftspritze Platz, sowie die vier Saugschläuche, eine kleine Auswahl an Rollschläuchen und die gängigen wasserführenden Armaturen wie Saugkorb, Verteiler, Stützkrümmer und Strahlrohre. So erhoffen wir uns, die Wochen ohne Fahrzeug überbrücken zu können, ohne den Dienst- und Übungsverlauf leiden zu lassen.

Einsatzfähig ist dieses Gespann natürlich nicht, der Brandschutz bleibt weiterhin an die Nachbarwehr abgegeben.